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Es gibt viele Wege, die Wünsche und individuellen Bedürfnisse der eigenen Zielgruppe zu identifizieren. Eine sehr gute und leicht verständliche Ergänzung oder Alternative zur klassischen Persona-Vorgehensweise stellt die sogenannte Empathy Map dar.

Die Empathy Map schafft die Basis dafür, die Kundenbedürfnisse klar benennen und verstehen zu können. Ein großer Unterschied zum klassischen Persona-Vorgehen stellt der Fokus auf die Gefühlslage der potenziellen Kunden dar. Ein starker Fokus liegt auf den menschlichen Sinnesorganen. So können die Wünsche der Zielgruppe nicht nur benannt, sondern weitestgehend verstanden werden. Es ist ganz deutlich erkennbar, dass der Kunde bei diesem Vorgehen immer im Mittelpunkt steht.

Die Empathy Map ist vielseitig einsetzbar. So verwenden Unternehmen sie für die Entwicklung neuer Produkte, im Designbereich oder im Social Media Marketing. Die Empathy Map sollte kontinuierlich um neue Erkenntnisse ergänzt werden, da sich Kundenbedürfnisse ändern können. Im Idealfall haben Sie damit die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe immer im Blick und können Ihr Vorgehen entsprechend anpassen.

Was ist eine Empathy Map?

Eine Empathy Map ist ein einfach zu erstellendes Tool und der erste Schritt im Design Thinking. Die Empathy Map kann von Teams genutzt werden, um sich in ihre Zielgruppe einzufühlen und sie besser zu verstehen. Damit wird den Personas mehr Charakter verliehen. Das kann bei der Generierung, Optimierung oder Evaluierung von Ideen helfen.

Wie sieht eine Empathy Map aus?

Eine Empathy Map selbst ist schnell und einfach zu erstellen. Sie teilt sich in 6 Bereiche auf:

Wie funktioniert eine Empathy Map?

Für die jeweiligen Bereiche der Empathy Map werden, gemeinsam im Team, so viele Punkte wie möglich gesammelt. Dabei wird gemeinsam versucht, sich in die Lage der Persona zu versetzen.

Beispiel: Einführung eines digitalen Ausweises

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🧠 Was denkt und fühlt er/sie:

„Ein digitaler Ausweis ist nett, aber ist dieser auch sicher?“

👄 Was sagt und macht er/sie?

„Ich habe häufig nur aufgrund meines Ausweises meine Geldbörse dabei.“

👂 Was hört er/sie:

„Digitale Ausweise sind im Ausland schon der Standard.“

👀 Was sieht er/sie:

“Alles andere wurde schon digitalisiert.”

🤩 Seine/Ihre Wünsche:

“Es wäre praktisch, alles notwendige für den Alltag auf dem Handy zu haben.”

😱 Seine/Ihre Schmerzen/Ängste?

„Digitale Dinge können gehackt werden.“

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